Idee

Kulturschaffende stehen momentan aufgrund der mit der Covid-19-Pandemie einhergehenden Massnahmen vor einer speziellen Situation. Die fehlenden öffentlichen Auftritte sind sowohl mental als auch existentiell eine Herausforderung. Die einen stecken den Kopf in den Sand, blasen Trübsal und warten auf die Zeit, in der wieder alles wie bisher wird – falls es wieder einmal so wird, wie es war. Andere grübeln an neuen Ideen, um ihre Kreationen zum Publikum zu bringen. Zu diesen gehören die Initianten des Vereins punktZug, das sind Silvan Gretener, Remo Hegglin, Philippe Koller, Michael Werder und Hubert Zäch. Mit einem sowohl inhaltlich als auch technisch ansprechenden Format wird kultureller Inhalt zum Publikum gesendet. Dieses kann an den Sendungen partizipieren, indem es mit der Crew und den auftretenden Künstlern und Gästen interaktiv im Austausch steht. Bei diesen Produktionen kann sprichwörtlich zum Fenster reingesehen werden. Bei einem geeigneten Produktions-Standort könnte dies zu gegebener Zeit auch physisch vor Ort stattfinden. Die Machart und der Produktionsablauf werden als Teil der Show inszeniert und offengelegt.

Mit Beschluss des Kantons Zug vom 11. Mai 2021 ist punktZug nun als Transformationsprojekt anerkannt. Dies beinhaltet gleichzeitig die finanzielle Unterstützung durch den Bund und den Kanton Zug. Wir freuen uns sehr über diesen Entscheid und danken herzlich für die Möglichkeit, punktZug weiterzuführen.

Die auf den Donnerstag, 24. Juni 2021 um 20 Uhr geplante Sendung vom Dach des ehemaligen Personalhauses vom alten Kantonsspital Zug müssen wir aus Sicherheitsgründen (Wetter) absagen.

Wir machen am Dienstag, 10. August 2021 mit punktZug weiter. Diesmal aus dem Seeclub Hünenberg. Mit fetziger Musik und betanzten Bäumen.